SbZ News
„Werden Sie auch ein Pferd haben?“ Dagmar Dusil las in Heilbronn
Auf Einladung der Stadtbibliothek Heilbronn und der Kreisgruppe Heilbronn des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. las Dagmar Dusil am 21. Oktober in der Stadtbibliothek im Heilbronner K3 aus ihrem Buch „Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf“. Das gute Hygienekonzept des Veranstalters und die Disziplin bei der Einhaltung der Hygienemaßnahmen haben diese Veranstaltung ermöglicht, die vom Heilbronner Publikum gut angenommen wurde.
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Stimmen Sie bitte für die Kandidaten des Deutschen Forums!
Der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland begrüßt und unterstützt die Kandidaten unseres Partnerverbandes, des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), bei der Parlamentswahl am 6. Dezember 2020 in Rumänien. Alle Landsleute, die noch die rumänische Staatsangehörigkeit besitzen und an der Parlamentswahl teilnehmen, werden aufgerufen, für die Kandidaten des DFDR zu stimmen.
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Gedanken über Geschichte, Heimat und Zukunftsfragen
Was ist wirklich interessant an dem Buch „Gedanken über Siebenbürgen und über die Siebenbürger Sachsen auf ihrem Weg zu Weltbürgern“? Warum wurden diese Zeilen überhaupt geschrieben? Wie gelingt es dem Verfasser, bei seinen Adressaten Genuss zu erzeugen? Diese Fragen stellte ich mir bei der Lektüre des jüngsten Werkes von Julius Henning. Einem Nachdenklichen sowie in Schäßburg Geborenen, dem es schon im letzten Jahr mit einer „Festschrift zur Würdigung der 250-jährigen Wiederkehr der Sprachverwandtschaft zwischen dem Letzeburgischen und der siebenbürgischen Mundart“ gelang, recht belebende und zugleich auch historische Brückenschläge zu vollziehen.
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Meta Phleps wird heute 100 Jahre alt
Meta Phleps begeht am 16. November im württembergischen Nürtingen bei entsprechend guter körperlicher Gesundheit und geistiger Frische im Kreise ihrer Kinder, Enkel und Urenkel ihr hundertstes Geburtsjubiläum. Den Gratulanten in reicher Zahl schließen sich der Verband der Siebenbürger Sachsen, die Kreisgruppe Kirchheim/Teck – Nürtingen, die Siebenbürgische Zeitung im Namen aller bekannten Landsleute mit besten Glückwünschen an.
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Schloss Horneck – ein Phönix aus der Asche: Impressionen vom Spendertreffen beim KulturWochenende in Gundelsheim
Natürlich handelt es sich in diesem Bericht nicht um den Aschenhaufen, den die marodierenden, vom Hornberger Ritter Götz von Berlichingen angeführten Bauernhaufen zurückließen, als sie nach der Erstürmung der durch die Flucht des Deutschmeisters und der Mehrzahl seiner Mannen wehrlosen Burg diese gnadenlos brandschatzten. Nein, er handelt von der Restrukturierung des Schlosses im Zuge des Ankaufs 2015 durch das Siebenbürgische Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V. Es geht also nicht um die Errettung der Burg 1525 aus den Klauen des wilden Ritters „mit der eisernen Hand“, sondern, fast 500 Jahre später, um die Etablierung eines neuen Nutzungskonzeptes, das dank einer beispiellosen Spendenaktion der Siebenbürger Sachsen in die Wege geleitet wurde.
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Die ultimative sächsische Herausforderung: Hanklich „to go“
Das digitale Feiern ist am Reformationstag, dem 31. Oktober 2020, in Michelsberg an seine Grenzen gestoßen. Zwar konnten die 30 präsentischen Gottesdienstbesucher und -besucherinnen sich zusammen mit den 80 per ZOOM Zugeschalteten als eine Gemeinde fühlen, aber spätestens als am Ende der Veranstaltung Hanklich verteilt wurde, war es mit der Gleichberechtigung zu Ende.
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Bleibende Motive für das Seelenleben: Till Mayers Siebenbürgen-Kalender 2021
Es ist Herbst. Bereits in wenigen Wochen wird sich ein Jahr verabschieden, welches uns Menschen plastisch zeigte, wie zerbrechlich und vergänglich scheinbar Gewohntes über Nacht werden kann. Was nehmen wir nun aus dieser eher bedrückenden Gegenwart mit in die Zukunft? Auf jeden Fall die nie versiegende Hoffnung auf Besserung. Diese klopft demnächst an. Vielleicht schon ab Januar. Nötigen Begleitschutz dafür liefern treffsichere Fotos von Till Mayer, die er sorgsam und mit geschärftem Blick für seinen Kalender ausgewählt hat.
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Schloss Horneck: Wie ist die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek dort eingebunden?
Warum stelle ich diese Frage, ist sie nicht trivial? Anscheinend nicht, wie ich im Laufe meiner Tätigkeit für die Stiftung erkennen musste. Auf die Gefahr hin, einigen gut informierten Lesern auf die Nerven zu gehen, werde ich versuchen, für die übrigen einige Begriffe zu erläutern und Zusammenhänge aufzuzeigen. Es gibt Landsleute, die z. B. nicht wissen, warum es in unserer Gemeinschaft so viele Vereine gibt. Die Antwort ist einfach, es vereinigen sich immer Menschen, denen eine Gemeinsamkeit, ein Zweck, wichtig ist. Für Mitglieder einer Kreisgruppe ist es wichtig, nahe beieinander zu wohnen, für eine HOG, dass alle Mitglieder aus dem selben Ort stammen. Der Landeskundeverein verbindet an Wissenschaft und Forschung Interessierte miteinander, ein Förderverein setzt sich für ein bestimmtes Objekt oder eine Idee ein. Deswegen hat jeder Verein eine Satzung, in der dieser Zweck festgeschrieben ist. Es ist auch nicht jedem klar, dass ein eingetragener Verein und eine rechtsfähige Stiftung eigenständige juristische Personen sind. Offizielle Beziehungen, wie z.B. Verträge, Einzugsermächtigungen, Spenden, Schenkungen, Legate, Erbverträge etc. können nur mit juristischen oder physischen Personen eingegangen werden.
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Aufruf: Verschleppungslisten zur Deportation einsenden
Die Verschleppung zur Zwangsarbeit der Deutschen in Rumänien in die Sowjetunion war eines der einschneidendsten Ereignisse in der Biografie dieser Menschengruppe. Deswegen wird es sehr begrüßt, dass Rumänien nun auch Kinder dieser Opfer in Entschädigungsregeln einbezieht (siehe Rumänien verabschiedet Gesetz zur Ergänzung des Dekretes 118/1990 und des Gesetzes 130/2020: Kinder von Deportationsopfern einbezogen).
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Sozialwerk überwindet Grenzen auch zu Pandemie-Zeiten
Wenn öffentliches Leben weit heruntergefahren werden muss, Grenzen wieder schwerer zu überwinden sind und Besuche in Siebenbürgen fast unmöglich scheinen, ist beim Sozialwerk der Siebenbürger Sachsen höchste Wachsamkeit geboten.
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Vereinsgründung geplant: „Freunde der BatullApfelBaumSchule“
„Siebenbürgen, Land des Segens und der Fülle und der Kraft.“ Dieser Vers aus unserer Hymne geht mir durch den Kopf, wenn ich im Herbst 2020 die süßen Birnen und die rotbackigen Äpfel auf den alten knorrigen Bäumen in Hermannstadt und Umgebung sehe.
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Junge Leute für die Gemeinschaft gewinnen: Interview mit Nadine Konnerth-Stanila, Landesjugendleiterin Bayern
Nadine Konnerth-Stanila wurde am 8. September 1996 in Lauf an der Pegnitz geboren. 2019 absolvierte sie ein Bachelor-Studium der Erziehungswissenschaften, 2021 schließt sie den Bachelor der Betriebswirtschaftslehre ab. Sie lebt in Regensburg. Ihr erster Kontakt mit der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) war 2010, als sie Mitglied der Siebenbürgischen Jugendtanzgruppe Nürnberg wurde. In der Freizeit liest sie gern und tanzt auf Bällen. Ihr größtes Hobby jedoch ist es, Freunde zu treffen, und „da hat die SJD meist auch ihre Finger im Spiel“, sagt Konnerth-Stanila. Im März 2020 wurde sie zur Landesjugendleiterin der SJD Bayern gewählt. Victoria Knight führte mit ihr ein E-Mail-Interview über ihre Erfahrungen in der SJD, ihre ersten Monate als Landesjugendleiterin und ihre Zukunftspläne.
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Mit etwas Glück und eisernem Willen: Vortrag von Heinke Fabritius in München
Den meisten Besucherinnen und Besuchern ist an diesem 27. Oktober 2020 klar, dass der Vortrag „Grete Csaki-Copony und Margarete Depner. Künstlerische Selbstentwürfe in den politischen Wirren des 20. Jahrhunderts“ im Haus des Deutschen Ostens in München die letzte kulturelle Veranstaltung mit Publikumsbesuch für die nächsten Wochen sein wird. Der Teil-Lockdown steht in wenigen Tagen bevor, Glück gehabt.
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Aktion „Karpatensteig“: Treppenaufgang im Schloss Horneck in Gundelsheim
Auf Schloss Horneck haben durch Spenden viele siebenbürgische Ortsnamen und Regionen ihr Plätzchen gefunden. Die Karpaten, unsere viel besungenen Berge, fehlen noch. Herta Daniel hatte die Idee, den Treppenaufgang mit den Karpaten zu verbinden, weil „es da bergauf und bergab“ geht. Die Idee nahm Form an und begeisterte. „Karpatensteig“ sollte die Treppe heißen. „Wie schön! Dann gehen sicher viele ältere Leute auch zu Fuß in den zweiten Stock und kommen genau so müde oben an, als hätten sie als Zwanzigjährige erschöpft den Negoi-Gipfel erreicht!“ Eine ältere Spenderin freut sich über diese Idee.
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Deportationsausstellung in Gundelsheim im Dezember
Im Zuge des Kultur-Lockdowns im November werden Museen, Theater und Konzertsäle geschlossen. Infolgedessen ist auch das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim vom 2. bis 30. November geschlossen.
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Weihnachtsmarkt in Gundelsheim abgesagt
Der für den 27., 28. und 29. November 2020 geplante Weihnachtsmarkt in Gundelsheim wurde aufgrund der Coronavirus-Pandemie von der Stadtverwaltung abgesagt.
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Rumänien verabschiedet Gesetz zur Ergänzung des Dekretes 118/1990 und des Gesetzes 130/2020: Kinder von Deportationsopfern einbezogen
Das Klärungsgesetz für offene Fragen bei der Einbeziehung von Kindern in die Entschädigung der Opfer der kommunistischen Diktatur in Rumänien gemäß Dekret 118/1990 und Gesetz 130/2020 wurde jüngst im rumänischen Parlament verabschiedet, vom Staatspräsidenten Klaus Johannis unterzeichnet und im Amtsblatt Rumäniens „Monitorul Oficial“ XXXII – Nr. 1036 vom 5.11.2020 als Gesetz Nr. 232/2020 veröffentlicht und ist damit in Kraft. Durch dieses Gesetz ist jetzt endgültig geklärt: Auch Kinder, deren Eltern selbst keine Entschädigung beantragt hatten, obwohl sie antragsberechtigt gewesen wären, sind antragsberechtigt.
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Karin Gündisch: Lucretias zweiter Mann/Reihe „Lebendige Worte“ (III)
Karin Gündisch (* 1948 in Heltau) kam 1984 nach Deutschland und lebte in Bad Krozingen bei Freiburg; 2018 zog sie nach Hamburg. Sie hat viele erfolgreiche Kinder- und Jugendbücher geschrieben, darunter „Geschichten über Astrid“ und „Das Paradies liegt in Amerika“, das gerade in einer erweiterten Neuauflage erschienen ist. Die Erzählung „Lucretias zweiter Mann“ entstand im Juni 1998, wurde im Februar 1999 überarbeitet und für die Reihe „Lebendige Worte“ nochmals in eine neue Form gebracht; sie wird hier zum ersten Mal veröffentlicht. (In der gedruckten Ausgabe vom 10. November 2020 erschien eine gekürzte Fassung.)
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Infoabend mit Dr. Bernd Fabritius in Geretsried
Ja, es sind dies die Kinder, die vor, vielleicht auch während oder nach der Zwangsarbeit ihrer Eltern in der Sowjetunion zur Welt kamen und dann oft von den Großeltern, Verwandten oder Bekannten aufgenommen wurden. Als ich mit einer kleinen Gruppe unter der Leitung von Günter Czernetzky nach Stalino, heute Donezk, flog, um mir vor Ort ein Bild zu machen, kamen einige Frauen auf uns zu und sagten: „Bitte hasst uns nicht, unsere Mütter mussten auch im Bergwerk arbeiten und hatten nichts zu essen.“ – Nein, wir waren bestimmt nicht wegen des Hasses dort. Es war Neugierde, Interesse und später Verständnis. Nach der Entschädigung der betroffenen Opfer des Kommunismus durch das Gesetz 118/1990 werden jetzt auch wir mit dem neuen Entschädigungsgesetz 130/2020 berücksichtigt. Die Kinder ohne Kindheit! Dabei entstanden aber noch viele Fragen. Somit gab es am 16. Oktober im Saal des TuS-Vereinsheim (Isarau) in Geretsried einen Infoabend zu aktuellen Aussiedlerthemen, der auch das neue Entschädigungsgesetz behandelte.
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Interview mit dem Fotografen Martin Eichler, der den ältesten Siebenbürgen-Kalender-Verlag in München betreibt
Seit vier Jahrzehnten bringt Martin Eichler seine Liebe für Siebenbürgen durch Fotografien mit Landschaften, Kirchenburgen und Siebenbürger Sachsen zum Ausdruck. Geboren 1954 in Bützow, wuchs er in Ludwigslust/Mecklenburg auf. Als DDR-Bürger reiste er 1973 erstmals nach Rumänien. Sein anhaltendes Interesse an Siebenbürgen wurde zur Inspirationsquelle und Muse seiner Kunst. Er studierte Theologie in Rostock und, nach der Übersiedlung in den Westen, Kommunikationsdesign-Fotografie in Darmstadt. Seit 1988 arbeitet er als freier Fotograf mit dem Schwerpunkt Architektur-, Museums- und Reisefotografie. Seine Kalender mit Bildern aus Siebenbürgen erfreuen Jahr für Jahr viele treue Kunden. Mit starkem Sinn für Details und das Schöne bieten seine Bilder Einblick in eine Welt, in der die Zeit schier stehengeblieben ist. Sechs Bildbände und zwölf Ausstellungen hat er bisher gestaltet. Victoria Knight führte mit Martin Eichler das folgende Interview über seine Kunst, sein Engagement für Siebenbürgen und seine Vorhaben für die Zukunft.
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